Vier besondere Persönlichkeiten zum Black History Month

Ellen Johnson Sirleaf - Barack Obama - Patrisse Khan-Cullors - Patrice Lumumba

Ellen Johnson Sirleaf – Als erste Frau die durch eine Wahl das Amt des Staatsoberhauptes in Afrika erlangte, wurde Ellen Johnson 2006 nicht nur die erste weibliche Präsidentin von Liberia sondern Afrikas. Für ihren gewaltfreien Kampf für Frauenrechte erhielt sie 2011 den Friedensnobelpreis. Ihre prägende Geschichte findest du in der 2009 veröffentlichten Biografie –  Mein Leben für Liberia: Die erste Präsidentin Afrikas erzähltdie man unbedingt gelesen haben sollte.

Barack Obama – Der 44. Präsident der Vereinigte Staaten von Amerik. Ein Symbol für das scheinbar Unmögliche – Er ist Mr. Yes we can! Als erster schwarzer Präsident kennt Barack Obama heute Jeder und wenn du Einzelheiten über seine Identitätsfindung, seinem Glauben an Demokratie und wirklich ehrlichen Details aus der Zeit seiner Präsidentschaft erfahren möchtet, les unbedingt sein neues Buch – Ein verheißenes Land. Zu empfehlen auch auf Englisch: A Promised Land.

Patrisse Khan-Cullors – Dieser Name sollte zumindest seit der globalen Black-Lives-Matter Bewegung im Jahr 2020, auch in Europa bekannt sein. Patrisse Cullors ist nämlich die Mitgründerin der Blacklivesmatter Bewegung, die 2013 ins Leben gerufen wurde. In ihrem 2018 erschienenen Buch – #BlackLivesMatter: Eine Geschichte vom Überlebenerzählt sie genau hierüber und das lohnt sich in jedem Fall zu lesen.

Patrice Lumumba – war ein kongolesischer Politiker (u.a. erster Premierminister des unabhängingen Kongo) und beliebter Vorkämpfer der Unabhängigkeitsbewegung in Afrika. Für ein freies Kongo ließ er 1961 sein Leben und geht als Symbolfigur nun in die Geschichte ein. Seine Geschichte vom berühmtesten Anführer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung bis zu seiner Ermordung,  zu einer Ikone des antiimperialistischen Kampfes kannst du hier nachlesen – Lumumba: Africa’s Lost Leader (Life & Times) (Englisch)

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Justine

    Schade das einige dieser Personen nicht in den „großen“ und privaten Medien auftauchen bzw. nicht oft genug.

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